Rückblick auf das Erntedank-Fest

Eine große Schar Menschen folgten der Einladung, den Plakaten und Bannern und wir feierten einen schönen Erntedank-Gottesdienst mit dem Posaunenchor auf dem Bauernhof bei Grünenwalds. Wir haben gespürt, wie es ist in der Landwirtschaft: Man kann noch so viel planen und sich Gedanken machen, vorbereiten und Wissen haben – Es gibt Dinge, die haben wir Menschen (Gott sei Dank!) nicht in der Hand.

Dazu gehört auch das Wetter, so passten sich die Besucher mit warmer Kleidung an.Die Kinder unserer Kindertageseinrichtung gestalteten den Gottesdienst durch ein Lied und einem kleinen Anspiel zum Kartoffelkönig mit.

Pfarrer Golder erinnerte daran, dass Gott uns versorgt, auch wenn wir ihn nicht sehen, wie auch eine Kartoffel im Sommer im Erdboden versteckt ist, und uns dann trotzdem versorgt, wenn es darauf ankommt. Nach dem Gottesdienst konnte der schöne Erntedank-Altar bestaunt werden. Bei leckerem Essen von Familie Grünenwald konnte man sich stärken, bevor man über den Hof schlenderte, die verschiedenen Marktstände besuchen konnte, das Hofquiz löste, Kürbisgeister schnitzte oder im Waldhäuser Hoflädle einkaufte. Danach konnte man sich noch mit Kaffee und Kuchen, den die Evangelischen Kirchengemeinde anbot, stärken.

Rückblick: Nacht der offenen Kirche

Im Rahmen der Nacht der offenen Kirchen im Remstal illuminierten wir unsere Martin-Luther-Kirche und hüllten diese in farbiges Licht. Weithin sichtbar war an diesem Abend der Kirchturm und auf der Ostseite war der Schriftzug „unendlich lieben“ an diesem zu lesen.

Viele Passaten und Autofahrer hielten an, um ein Foto von der Martin-Luther-Kirche zu machen. Ein paar Impressionen von diesem Abend haben wir auf unserer Homepage veröffentlicht (www.waldhausen-evangelisch.de/Remstalgartenschau

)In Verbundenheit mit allen Kirchengemeinden im Remstal haben wir um 20:19 mit Glockengeläut zur Andacht eingeladen. Diese haben wir, passend zu dem am Kirchturm zu sehenden Motto, „unendlich lieben“ gefeiert.

Anschließend trugen Andrea Krämer und Ernst Wahl das Hohe Lied der Liebe, ein ganz besonderes Buch der Bibel, im Dialog vor.

Bei Kerzenschein und klassischer Posaunenmusik war dann Gelegenheit seinen Gedanken nachzugehen oder sich mit dem Nebensitzer über die Eindrücke des Abends auszutauschen. Im Kirchenkino haben wir dann „Thilda und die beste Band der Welt“ gezeigt. Ein Film, der das Thema „Liebe“ nochmals auf ganz eigene Art und Weise aufnahm.

Um Mitternacht zogen wir dann die Stecker der Scheinwerfer. Vielen Dank an alle Helfer um den Kirchengemeinderat, die diese Nacht mitgestaltet und an dieser mitgearbeitet haben.

60 Jahre Kapelle in Rattenharz

Am Pfingstmontag 10.06.2019 fand nach dem Gottesdienst ein kleiner Stehempfang anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Kapelle in Rattenharz statt. Bei Cappuccino, Kaffee, Wein, Hefezopf und Knabbergebäck wurde nach dem Gottesdienst vor der Kapelle gefeiert.Schön, dass so viele Rattenharzer und Waldhäuser der Einladung gefolgt sind.Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer und die tolle Idee.

Coffee-Stop

Am Sonntag, 09. Juni hatte unser Coffee-Stop am Remsradweg wieder geöffnet. Viele Besucher aus Nah und Fern haben Kaffeespezialitäten, Kuchen und kühle Getränke unter der Platane genossen. [Bild: Coffee-Stop]Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie unserem tollen Wirte-Team, die spontan Kuchennachschub organisiert haben.

Am kommenden Sonntag, 16. Juni hat unser Coffee-Stop wieder von 13-17 Uhr geöffnet. Kaffeespezialitäten, Kuchen und kühle Getränke warten auf Sie.

Kleiner Posaunentag

Es war ein kleiner Posaunentag. Am 23. September waren 44 Bläserinnen und Bläser aus Posaunenchören des Kirchenbezirks Schwäbisch Gmünd und aus Nachbardekanaten gekommen. Um mit dem Posaunenchor Waldhausen dessen 50-jähriges Bestehen zu feiern. Zusammen mit rund 300 Besuchern wurde im Gottesdienst zugleich das äußerst seltene Jubiläum des Dirigenten begangen:

Theodor Nasser, der 1968 den Chor begründet hatte, ist noch immer der Chorleiter. Am Ende des festlichen Gottesdienstes, an dem auch Landesposaunenwart Hans-Ulrich Nonnenmann teilnahm, ging es zu wie beim großen Posaunentag in Ulm. Alle Bläserinnen und Bläser streckten zum Zeichen des gemeinsamen Gotteslobs ihre Instrumente in die Höhe.

Durch die weite Welt nach Lüneburg

Einen Umweg haben die Teilnehmer an der diesjährigen Gemeindereise in Kauf genommen. Anstatt schnurstracks nach Lüneburg zu fahren, das Ziel der viertätigen Unternehmung der Gemeinden Lorch und Weitmars sowie Waldhausen, gingen sie für kurze Zeit auf Weltreise. Mal eben in Ostafrika vorbeigeschaut, in Südamerika und im Osten Europas – das passt alles in eine gute Stunde. Diese Stunde fand in Hildesheim statt, der ersten Station der Gemeindereise. Mit Jochen Arnold, Chef des dortigen Michaelisklosters war der „Reiseleiter“ dieser Stunde gefunden. Der Musiker und Theologe hatte es innerhalb von Minuten geschafft, aus den Touristen eine Singgruppe zu machen, die mit Leichtigkeit bis dahin fremde Melodien und Texte zum Klingen brachte.

Lüneburg, manche meinen, das sei heute eine Vorstadt von Hamburg. Und tatsächlich pendeln täglich viele tausend Lüneburger zur Arbeit in die Hansestadt im Norden. Dabei war Lüneburg selbst einst reiches und einflussreiches Mitglied der Hanse. Davon zeuge prachtvolle Backsteinbauten, reich ausgestattete Kirchen eine über Jahrhunderte unzerstörte Innenstadt und großes bürgerliches Selbstbewusstsein, Stolz über Jahrhunderte hinweg selbstständig und nicht unter fürstlicher Oberherrschaft zu leben.

Was Lüneburg und seine Umgebung so außergewöhnlich macht sind die sechs „Heideklöster“. Deren zwei waren ins Reiseprogramm aufgenommen worden. Kloster Lüne, am Rand der Stadt, eingebettet in eine Waldlandschaft, die vergessen lässt, dass nur wenige Meter entfernt die Hauptbahnline vorbei führt, wurde den Lorcher feurig durch Friederike von Meding nahe gebracht. Aus einstigen Klöstern wurde nach der Reformation Damenstifte in denen bis heute allein lebende Frauen in kleinen Wohnungen leben können, zu kleinen Mietpreisen und mit der Verpflichtung in den Klöstern mitzuarbeiten. Das bedeutet auch, wie in Kloster Ebstorf, den Schatz der Klöster zu hüten, zu zeigen und zu erklären. Dort ist es eine Weltkarte aus dem 13. Jahrhundert. Entstanden in der klösterlichen Schreibstube von Ebstorf vereint die Karte das Wissen der Entstehungszeit mit biblischen Berichten und mystischen Vorstellungen.

„Geht achtsam, geht heiter, vom Geiste getragen“, so sangen die Lorcher am Anfang ihrer Reise zum Abschied von Hildesheim. Und sie gingen, achtsam und heiter durch Lüneburg und auf der Heimfahrt durch die Stadt Celle, die nicht nur des Reimes wegen eine Perle norddeutscher Städte ist.