Rückblick auf das Erntedank-Feste

Erntedank-Gottesdienst in Rattenharz

Am Sonntag feierten wir Erntedankgottesdienst in Rattenharz - dort wurden traditionell die Erntegaben von Mesner Martin Greiner eingesammelt und von Frau Damm und Frau Greiner in der Kirche aufgebaut, sodass auch in diesem Jahr ein wunderbarer Erntealtar zustande kam. Mit Gaben, die hier gewachsen sind, aber auch verarbeiteten Gaben, wie Zahnbürsten und Schokolade, die nach dem Gottesdienst der Tafel in Schwäbisch Gmünd gespendet wurden. „Nun danket alle Gott“ konnte bei dieser Pracht ganz stimmig zur Orgelbegleitung von Frau Seeger gesungen werden.

Vielen Dank alle Spenderinnen und Spender der Erntegaben und allen an der Dekoration beteiligten Personen!

Gottesdienste in Waldhausen

In Waldhausen feierten wir Gottesdienst bei der Gärtnerei Bender auf der Wiese hinter den Gewächshäusern in wunderbarer Umgebung mit Blick auf die Felder und den Wald. In diesem Ambiente machte der vorbereitete Erntewagen von Herrn Österle viel her und aus ganzem Herzen konnte das Erntelied „Wir pflügen und wir streuen“ gesungen werden. Pfarrerin Golder wies auf die Dankbarkeit hin, dass in unserem Leben vieles nicht selbst gemacht werden kann, auch an zwischenmenschlichen Gaben und auch hierfür gedankt werden kann. Der Posaunenchor begleitete diesen Gottesdienst mit schwungvollen und festlichen Tönen. Die Erntegaben, die am Freitagabend an der Martin-Luther-Kirche abgegeben wurden, wurden zu beginn des Gottesdienstes auf einem alten Leiterwagen durch die Gottesdienstbesucher gezogen und geschoben. Vielen herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spender für die Gaben, die wir gerne an die Tafel nach Schwäbisch Gmünd weitergegeben haben.

Erntedankgottesdienst mit der Kita

Der Gottesdienst mit der evangelischen KiTa wurde ebenfalls bei der Gärtnerei Bender gefeiert. Die Kindergartengruppen spielten einzeln unterschiedliche Beiträge rund um den Apfel vor. Als Anspiel durften Apfelblüten bewundert werden, die sich durch gute Einflüsse zu saftigen, leckeren Äpfeln verwandeln. Pfarrerin Golder spannte den Bogen von diesen Einflüssen, die von Gott kommen bis hin zu den Einflüssen, die auch uns Menschen im Leben reifen lassen. Auch dieses Leben begleitet Gott.

Rückblick: Nacht der offenen Kirche

 „Über den Wolken – muss die Freiheit wohl grenzen los sein“ - Rückblick Nacht der offenen Kirchen in Waldhausen

Zur Nacht der offenen Kirche lud die Evangelische Kirchengemeinde Waldhausen am Samstag, 26. September die Besucherinnen und Besucher ein. Der rot erleuchtete Kirchturm war weithin sichtbar und war das verbindende Element aller Kirchengemeinden im Remstal an diesem Abend.

Um 20:20 begrüßte Pfarrerin Ulrike Golder die Besucherinnen und Besucher zur Andacht in der in Rot beleuchteten Martin-Luther-Kirche zum Thema „Freiheit“.

Die Pfarrerin nahm sich die Freiheit, um zusammen mit der Gemeinde den Evergreen von Reinhard May „Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ zu singen. Uli Schwenger, Pianist aus Plüderhausen, begleitete die Andacht und schmückte den Abend musikalisch aus.

Inhaltlich wurde die Andacht durch Freiheitsbilder, die Waldhäuser eingesandt haben, geschmückt. Vom selbstgemachten Mobile, Aquarellmalerei, Urlaubs-Fotos, Texte und einer Briefmarke war alles dabei. Auch die Konfirmanden haben Bilder aufgenommen mit Motiven aus Waldhausen, die für sie für Freiheit stehen.

Nach der Andacht konnte man bei Klaviermusik, Snacks und Getränken in aller Freiheit mit Abstand zusammen ins Gespräch kommen und sich über die Freiheitsbilder austauschen.

60 Jahre Kapelle in Rattenharz

Am Pfingstmontag 10.06.2019 fand nach dem Gottesdienst ein kleiner Stehempfang anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Kapelle in Rattenharz statt. Bei Cappuccino, Kaffee, Wein, Hefezopf und Knabbergebäck wurde nach dem Gottesdienst vor der Kapelle gefeiert.Schön, dass so viele Rattenharzer und Waldhäuser der Einladung gefolgt sind.Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer und die tolle Idee.

Coffee-Stop

Am Sonntag, 09. Juni hatte unser Coffee-Stop am Remsradweg wieder geöffnet. Viele Besucher aus Nah und Fern haben Kaffeespezialitäten, Kuchen und kühle Getränke unter der Platane genossen. [Bild: Coffee-Stop]Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie unserem tollen Wirte-Team, die spontan Kuchennachschub organisiert haben.

Am kommenden Sonntag, 16. Juni hat unser Coffee-Stop wieder von 13-17 Uhr geöffnet. Kaffeespezialitäten, Kuchen und kühle Getränke warten auf Sie.

Kleiner Posaunentag

Es war ein kleiner Posaunentag. Am 23. September waren 44 Bläserinnen und Bläser aus Posaunenchören des Kirchenbezirks Schwäbisch Gmünd und aus Nachbardekanaten gekommen. Um mit dem Posaunenchor Waldhausen dessen 50-jähriges Bestehen zu feiern. Zusammen mit rund 300 Besuchern wurde im Gottesdienst zugleich das äußerst seltene Jubiläum des Dirigenten begangen:

Theodor Nasser, der 1968 den Chor begründet hatte, ist noch immer der Chorleiter. Am Ende des festlichen Gottesdienstes, an dem auch Landesposaunenwart Hans-Ulrich Nonnenmann teilnahm, ging es zu wie beim großen Posaunentag in Ulm. Alle Bläserinnen und Bläser streckten zum Zeichen des gemeinsamen Gotteslobs ihre Instrumente in die Höhe.

Durch die weite Welt nach Lüneburg

Einen Umweg haben die Teilnehmer an der diesjährigen Gemeindereise in Kauf genommen. Anstatt schnurstracks nach Lüneburg zu fahren, das Ziel der viertätigen Unternehmung der Gemeinden Lorch und Weitmars sowie Waldhausen, gingen sie für kurze Zeit auf Weltreise. Mal eben in Ostafrika vorbeigeschaut, in Südamerika und im Osten Europas – das passt alles in eine gute Stunde. Diese Stunde fand in Hildesheim statt, der ersten Station der Gemeindereise. Mit Jochen Arnold, Chef des dortigen Michaelisklosters war der „Reiseleiter“ dieser Stunde gefunden. Der Musiker und Theologe hatte es innerhalb von Minuten geschafft, aus den Touristen eine Singgruppe zu machen, die mit Leichtigkeit bis dahin fremde Melodien und Texte zum Klingen brachte.

Lüneburg, manche meinen, das sei heute eine Vorstadt von Hamburg. Und tatsächlich pendeln täglich viele tausend Lüneburger zur Arbeit in die Hansestadt im Norden. Dabei war Lüneburg selbst einst reiches und einflussreiches Mitglied der Hanse. Davon zeuge prachtvolle Backsteinbauten, reich ausgestattete Kirchen eine über Jahrhunderte unzerstörte Innenstadt und großes bürgerliches Selbstbewusstsein, Stolz über Jahrhunderte hinweg selbstständig und nicht unter fürstlicher Oberherrschaft zu leben.

Was Lüneburg und seine Umgebung so außergewöhnlich macht sind die sechs „Heideklöster“. Deren zwei waren ins Reiseprogramm aufgenommen worden. Kloster Lüne, am Rand der Stadt, eingebettet in eine Waldlandschaft, die vergessen lässt, dass nur wenige Meter entfernt die Hauptbahnline vorbei führt, wurde den Lorcher feurig durch Friederike von Meding nahe gebracht. Aus einstigen Klöstern wurde nach der Reformation Damenstifte in denen bis heute allein lebende Frauen in kleinen Wohnungen leben können, zu kleinen Mietpreisen und mit der Verpflichtung in den Klöstern mitzuarbeiten. Das bedeutet auch, wie in Kloster Ebstorf, den Schatz der Klöster zu hüten, zu zeigen und zu erklären. Dort ist es eine Weltkarte aus dem 13. Jahrhundert. Entstanden in der klösterlichen Schreibstube von Ebstorf vereint die Karte das Wissen der Entstehungszeit mit biblischen Berichten und mystischen Vorstellungen.

„Geht achtsam, geht heiter, vom Geiste getragen“, so sangen die Lorcher am Anfang ihrer Reise zum Abschied von Hildesheim. Und sie gingen, achtsam und heiter durch Lüneburg und auf der Heimfahrt durch die Stadt Celle, die nicht nur des Reimes wegen eine Perle norddeutscher Städte ist.